Aufholjagd, Regenpause, Matchbälle: Herren 50 II gewinnen in Werder mit 4:2

Das nächste Punktspiel des II. Teams H50 führte die Spieler nach Werder ans andere Ende von Berlin. Bei herrlichem Frühlingswetter begannen die vier Einzel gleich auf allen Courts – zumal das Regenradar bereits Einschränkungen angedeutet hatte. Eine zweite Anreise zu diesem weit entfernten Gegner, nur um die Begegnung zu beenden, wollte man unbedingt vermeiden.

Mannschaftskapitän Markus Thulmann hatte sein Einzel nach anfänglichen Unsicherheiten mit 6:2, 6:0 recht souverän gewonnen. Die weiteren zwei Punkte zur Sicherung eines Unentschiedens steuerten Ingo Letsch und Bernd Westphal bei. Beide mussten sich jedoch erst auf ihre Gegner einstellen und entsprechende Gegenwehr meistern. Eine starke Aufholjagd legte Tobias Triebswetter an Position 2 hin: Nach 4:6, 0:4 besann er sich auf seine Schläge, blendete das Ergebnis aus und rettete sich mit 6:4 in den Match-Tiebreak. Dort hatte er bei einer 9:7-Führung sogar zwei Matchbälle, musste am Ende jedoch seinem sehr laufstarken Gegenüber den Sieg überlassen. Mit einem 3:1-Zwischenstand ging es in die verbleibenden zwei Doppel, von denen noch eines zum Tageserfolg gewonnen werden musste.

Pünktlich nach dem Einspielen begann es zu regnen, und es gab erst einmal eine lange Pause. Bei sehr zuvorkommender Verpflegung konnten die Spieler diese mit Kaffee, Obst und Kuchen gut überbrücken. Die folgende Wolkenlücke wollten beide Teams dann zur sportlichen Beendigung des Spiels nutzen. Den fehlenden Sieg sollte das topgesetzte Doppel Thulmann/Triebswetter holen – was nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase im zweiten Satz mit einem 6:0, 6:3 auch gelang. Das parallel spielende Doppel Letsch/Westphal hatte nach den Anstrengungen im Einzel gegen seine gut aufgelegten Gegner nichts mehr hinzuzusetzen und profitierte trotz einer 1:6, 1:6-Niederlage vom Sieg der Kollegen. Der Tag wurde mit einem von den Gastgebern liebevoll organisierten Grillabend abgeschlossen. Mit einem knappen 4:2-Sieg fuhren die Bernauer wieder nach Hause – und müssen bereits am nächsten Wochenende erneut zu einem Auswärtsspiel antreten, dieses Mal nur bis Berlin-Mitte.